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Pot Roast – Schmorbraten auf amerikanische Art

Für mich vermittelt nichts so sehr das
Gefühl von Tradition und Liebe zum Kochen wie ein saftiger
Schmorbraten, im amerikanischen auch Pot Roast genannt. Er köchelt
stundenlang vor sich hin und erfüllt dabei die Wohnung mit seinem
köstlichen Duft, unterstützt von ganz klassischen Gemüsen wie
Karotten, Porree und Pilzen. Dazu ein guter Schuss kräftiger Rotwein
sowie viel Liebe und aus einem simplen Stück Fleisch wird der
kulinarische Himmel auf Erden, echtes Soulfood eben. Dabei müssen
auch Kochanfänger keine Angst vor diesem Gericht haben, lässt es
sich doch ganz einfach zubereiten!

 

Entscheidend ist hier wirklich der
Zeitfaktor, denn auch wenn die Zubereitung nur wenig aufwändig ist,
benötigt das Pot Roast doch insgesamt mehrerer Stunden um super zart
zu werden und eine dicke, kräftige Soße voller Aromen zu
entwickelt. Natürlich nimmt auch die Qualität des verwendeten
Rotweins auf das Ergebnis Einfluss und so habe ich für mein Rezept
auf einen Pfälzer Qualitätswein von Deutsches Weintor* zurück
gegriffen, einen halbtrockenen Dornfelder, welcher mit intensiven
Fruchtaromen und fein-fruchtiger Restsüße perfekt zu dem
Rinderbraten passt. Genau diesen Wein serviert ihr dann später auch
zu eurem fertigen Pot Roast, ob die Aromen nochmal aufzugreifen und
das Geschmackserlebnis abzurunden.
 
Beginnen wir also mit der Einkaufsliste
für unser Pot Roast. Für ca. 4 Portionen benötigt ihr:
 
1kg Bratenfleisch (Erklärung unten)
500gr Karotten


½ Stange Porree


1 gr. Weiße Zwiebel


3 Knoblauchzehen


1 Dose Tomaten, stückig oder geschält


300ml Rotwein, z.B. halbtrockenen
Dornfelder von Deutsches Weintor


150ml Brühe, z.B. Gemüsebrühe


3-4 EL mittelscharfen Senf


Frische Zweige Thymian und Rosmarin,
Lorbeer


Salz, Pfeffer, Zucker


Etwas Öl zum Braten
 
Zunächst einmal müsst ihr euch beim
Rinderschmorbraten für ein Stück Fleisch entscheiden. Gerne
bereitet man den Rinderbraten aus der Schulter zu, aber es können
auch verschiedene andere Teile vom Rind für einen Rinderbraten
genutzt werden, so z.B Keulenstücke wie Oberschale, Unterschale oder
Nuss, Hüfte, Tafelspitz, Schulterstücke oder Hochrippe ohne
Knochen. Achtetet dabei auf jeden Fall auf Angebote, so schont ihr
den Geldbeutel!

 

Habt ihr euch für einen Braten
entschieden tupft ihr diesen zunächst mit etwas Küchenpapier
vorsichtig trocken und reibt ihn dann von allen Seiten mit etwas
mittelscharfem Senf ein. Achtet darauf den Senf gut zu verteilen und
in die Faser einzuarbeiten, so dass nicht nur Geschmack an das
Fleisch kommt, sondern die Senföle die Fasern auch schön zart
machen. Lasst das Fleisch anschließend gut 30 Minuten offen ziehen,
in der Zwischenzeit könnt ihr die Karotten und den Porree waschen
und in mundgerechte, aber nicht zu kleine Stücke schneiden. Zwiebel
und Knoblauch werden ebenfalls geputzt und fein gehackt.
 
Nun bratet ihr das Fleisch mit etwas Öl
bei hoher Hitze in einer Pfanne von allen Seiten scharf an, bis die
Außenseite überall eine schöne braune Farbe bekommt. Das scharfe
Anbraten verhindert, dass der Braten zu viel Fleischsaft verliert und
trocken wird. Ist der Braten also rundherum gebräunt gebt ihr ihn
zusammen mit den Gemüsen, der Dose Tomaten, dem Rotwein und den
Kräutern in einen Schmortopf und kocht alles bei geschlossenem
Deckel kurz auf.
 
Dreht nun die Hitze auf kleine Stufe
und dann heißt es warten….Der Braten sollte zu 2/3 mit Flüssigkeit
bedeckt sein und jede Stunde gewendet werden, damit er gleichmäßig
gart. Ansonsten lasst ihr ihn auf dem Herd leicht köcheln, oder im
Herd mit Deckel bei 160°C – 180°C gut 3 Stunden garen. Gießt
immer mal wieder etwas Brühe an, damit die Flüssigkeit nicht zu
wenig wird, ansonsten könnt ihr euch aber in der Zwischenzeit mit
anderen Dingen beschäftigen.
 

 

Mit der Zeit dickt die Soße wunderbar
ein und bekommt eine kräftig dunkelbraune Farbe, das Gemüse
zerfällt teils und auch das Fleisch wird zart. Nach 3 Stunden auf
dem Herd dreht ihr die Hitze ab und lasst das Fleisch noch ca. 20
Minuten in der warmen Soße ziehen, damit sich die Fleischsäfte gut
verteilen können, dann könnt ihr servieren!
 
Zu einem Rinderbraten passen
Salzkartoffeln, aber auch Spätzle, Kartoffelpüree oder ganz einfach
Brot – eben alles, was die wunderbar dicke Soße gut aufnimmt und
die vielen Aromen des Gerichtes nicht stört. Der Wein sorgt für
eine leichte Säure und doch fruchtige Akkorde, während das Gemüse
ganz viel Bodenständigkeit birgt. Die Kräuter erinnern an
mediterrane Gerichte und durch das Anbraten, sowie die Zwiebeln und
den Knoblauch kommt eine sehr herzhafte Nuance in das Gericht,
einfach nur köstlich! Begleitend empfehle ich euch ein Glas des
Weines, den ihr auch für das Gericht selbst genutzt habt, in meinem
Fall also den halbtrockenen Dornfelder von Deutsches Weintor. Es ist
einfach ein besonderer Genuss, wenn sich die gleichen Akkorde im Pot
Roast, wie auch dem begleitenden Wein wiederfinden.

 

Probiert doch auch gerne mal die
Dornfelder Alternativen von Deutsches Weintor, wie beispielsweise den
Dornfelder halbtrocken „Mild“ mit fruchtig-vollmunidgen Aromen
und einer besonderen Weichheit aus. Oder wie wäre es mit dem BIO
Dornfelder trocken, der durch ausgeprägte Frucht-Akkorde dunkler
Beeren überzeugt.
Wer ganz vom Dornfelder weg möchte,
dem empfehle ich den Symphonie Cuveé Rot trocken, welcher drei
verschiedene Rebsorten miteinander verbindet und dadurch besonders
vollmundig erscheint. Der Cuveé bietet ein Bouquet mit Aromen von
Brombeeren und Holunder, die zudem von samtigen Tannin und feinen
Vanillenoten begleitet werden. Der perfekte Rote zu kräftigen
Gerichten wie meinem Pot Roast, aber auch Lamm und Wild.
 
Und nun wünsche ich Bon Appetit!





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Eine Antwort

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