BEAUTY • FASHION • FOOD • INTERIOR • TRAVELS

Festtagsmenü – Coq au vin

Frohe Weihnachten ihr Lieben, ich hoffe
ihr könnt ein paar wundervolle Festtage verbringen und bekommt die
Chance dieses turbulente Jahr in Ruhe Revue passieren zu lassen. Es
war wirklich ein besonderes Jahr! Eines, das uns nachhaltig prägen
wird und das uns unseren Alltag, wie auch festgefahrene Routinen hat
überdenken und uns schließlich erkennen lassen, was wirklich
wichtig ist im Leben. Und wie könnte man ein solches Jahr besser
verabschieden, als mit einem guten Essen – nicht, um das alte Jahr
zu feiern, sondern um mit Hoffnung in das neue Jahr zu gehen.

Ich möchte euch daher heute mein
Rezept zu einem Klassiker der französischen Küche vorstellen –
einem Coq au Vin. Ich weiß, hierzu gibt es diverse Rezepte und so
habe ich mich entschieden das ursprüngliche Rezept etwas
abzuwandeln, um die Grundnuancen der Sauce beizubehalten, dennoch ein
bisschen familienfreundlicher zu machen. Ein aromatischer Rotwein
findet sich in Form des Dornfelder halbtrocken von Rotkäppchen* auch
in meiner Version, dazu aber auch kräftiges Wurzelgemüse, das die
Grundlage für eine wunderbare Sauce bietet. Wahrlich ein gericht für
Körper und Seele. Für 4 Personen benötigt ihr:



4 Hühnerschenkel

1 mittelgroße Zwiebel

2 Möhren

1 ca. fingerdicke Scheibe
Knollensellerie

100g durchwachsenen Speck

250gr brauche Champignons

2 Knoblauchzehen

250ml Rotwein, z.B.
Rotkäppchen Dornfelder halbtrocken

150 – 200ml Brühe

2 EL Olivenöl

Loorbeer, Salz, Pfeffer,
Kreuzkümmel, Zucker, Thymian

ggf etwas Speisestärke
zum Abbinden
 
Auch wenn dieses Gericht
vielleicht etwas aufwändig klingt kann ich euch direkt zu Beginn
sagen, dass die Zubereitung zwar etwas zeit in Anspruch nimmt,
ansonsten aber wirklich Kinderleicht ist und auch Anfängern gut
gelingt. Keine Angst also vor diesem super leckeren Küchen-Klassiker.
 

Beginnt damit das Gemüse zu
putzen und in kleine Würfen zu schneiden, Knoblauch und Zwiebel
werden ebenfalls geschält und gehackt. In einem großen Topf erhitzt
ihr dann etwas Olivenöl und bratet Möhre, Sellerie, Zwiebel,
Knoblauch und Speck etwas an, so dass die Zwiebeln leicht glasig
werden und der Speck etwas kross. Nun gebt ihr eine Prise Zucken und
Thymian hinzu und lasst alles für ca eine Minute karamellisieren,
bevor ihr Rotwein und Brühe angießt, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
und Lorbeer beigebt und schließlich die rohen Hähnchenschenkel
hinein gebt. Die Füssigkeit sollte die Schenkel knapp bedecken, so
dass ihr mit wenig Brühe beginnen und lieber hinterher auffüllen
solltet.

Natürlich könnt ihr
anstelle von Brühe einfach mehr Rotwein nehmen, dann müsst ihr aber
auch etwas mehr Salz nutzen. Für Familien finde ich aber wegen des
milderen Geschmacks die Kombination aus Rotwein und Brühe passender.
Lasst das Hühnchen nun ca 40 Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze
garen, zwischendurch immer mal vorsichtig umrühren bzw die Schenkel
wenden.
 

Heizt den Backofen auf 180°C
Grillfunktion vor und schneidet nun auch die Pilze ja nach Größe in
Hälfte oder viertel. Nach der Garzeit nehmt ihr die Hähnchenschenkel
aus der Sauce, lasst sie kurz abtropfen und gebt sie nochmals für ca
10-15 Minuten unter den grill, um eine schöne knusprige Haut zu
bekommen. In der Zwischenzeit gebt ihr die Pilze in die Sauce, lasst
sie mitköcheln und schmeckt nochmal ab. Je nachdem, wie flüssig
eure Sauce ist, könnt ihr mit etwas Speisestärke abbinden und dann
geht es ans servieren. Gebt je einen Hähnchenschenkel auf einen
Teller, eine gute Portion von dem Gemüse in Sauce dabei und serviert
das Ganze mit etwas frischem Brot. Natürlich könnt ihr noch etwas
frische Petersilie ergänzen, oder eine andere Beilage wählen –
ganz nach eurem Gusto!

 
Durch den Wein bekommt das
Gericht eine leicht säuerliche, tiefe Note die gerade in der
Kombination mit dem Wurzelgemüse ganz wunderbar schmeckt. Das
Hähnchen nimmt durch das Kochen in Wein ebenfalls toll Aromen an und
die durchs Grillen knusprige Haut schmeckt dann schön würzig. Genau
das Richtige für kalte Winterabende – Bon Appetit!






*Der Rotkäppchen Dornfelder
war Bestandteil des Degusta Adventskalenders, den ich als PR-Sample
erhalten habe / Beitrag unentgeltlich!

2 Antworten

  1. I really like your article. It’s evident that you have a lot knowledge on this topic. Your points are well made and relatable. Thanks for writing engaging and interesting material.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert